Geriausia išeitis norintiems vasarą „nekepti“ namuose – oro kondicionierius
Veränderte Baugewohnheiten und die hohe Energieeffizienz moderner Gebäude führen dazu, dass stark gedämmte Häuser im Sommer schnell zum Treibhaus werden. Bei der Planung neuer Häuser oder der Renovierung bestehender Gebäude wünschen sich viele große Fensterflächen, die für helle und gemütliche Räume sorgen. Erst im Sommer wird jedoch deutlich, dass durch diese Fenster enorme Hitze ins Haus gelangt. Gleichzeitig gibt ein stark gedämmtes Gebäude die Wärme kaum noch nach außen ab – und die Bewohner stehen vor einer neuen Herausforderung: Wie lässt sich ein solches Haus bei großer Hitze effektiv kühlen?
„Im heißen Sommer besteht die größte Herausforderung darin, von der Sonne aufgeheizte Räume abzukühlen. Besonders betroffen sind Häuser mit großen Fensterflächen nach Süden oder Westen, Wohnungen im obersten Geschoss sowie Gebäude mit dunkler Dacheindeckung, die die Hitze direkt in die Innenräume abgibt. Moderne Häuser verfügen über eine sehr dicke Dämmschicht, wodurch sie praktisch ‚nicht mehr atmen‘. Deshalb beobachten wir, dass Bauherren Klimaanlagen häufig bereits vor dem Einzug installieren oder unmittelbar danach“, erklärt Inga Pauliukaitienė, Spezialistin der Baltic Refrigeration Group, die NØRDIS Klimaanlagen vertritt.
Hitze gelangt über Fenster und Dach ins Haus
Große Glasflächen, insbesondere in Südausrichtung, sind eine der Hauptursachen für überhitzte Räume im Sommer. Je größer die Fenster, desto mehr direkte Sonneneinstrahlung gelangt ins Innere und erwärmt Böden und Wände. Die tagsüber gespeicherte Wärme wird auch nachts nur langsam abgegeben, sodass es im Raum selbst dann noch heiß bleibt, wenn die Außentemperatur bereits gesunken ist.
Auch Bewohner im obersten Geschoss eines Mehrfamilienhauses oder in Häusern mit Blech- oder dunklem Dach sind betroffen. Ein solches Dach kann sich tagsüber auf bis zu 70 °C erhitzen und die Wärme nahezu rund um die Uhr in die Räume abgeben.
„Die einfachste Lösung ist eine Klimaanlage, die rund um die Uhr effizient arbeitet und die gewünschte Temperatur konstant hält. So lässt sich auch das Problem stickiger Nächte vermeiden, die das Einschlafen erschweren. Alle NØRDIS Klimaanlagen verfügen über einen Schlafmodus, der die Raumtemperatur stündlich um 1–2 Grad anpasst und so für ein angenehmes Raumklima sorgt“, erläutert I. Pauliukaitienė.
Entscheidend ist die richtige Leistung
Ein besonders wichtiger Parameter ist die korrekt gewählte Leistung der Klimaanlage. Diese wird individuell bestimmt – nicht nur anhand der Raumfläche oder des Raumvolumens, sondern auch unter Berücksichtigung der Energieeffizienzklasse des Gebäudes, der Raumhöhe sowie der Fensterorientierung.
„Theoretisch benötigt ein Raum bis 25 m² eine Klimaanlage mit 2,5 kW Leistung. In der Praxis hängt die Auswahl jedoch von vielen Faktoren ab, etwa der Dacheindeckung, der Fensterfläche oder dem Raumvolumen. Befindet sich die Wohnung im obersten Stockwerk oder verfügt sie über große Südfenster, wird der Installateur in der Regel ein etwas leistungsstärkeres Gerät empfehlen. Eine korrekt dimensionierte Klimaanlage sorgt nicht nur für effiziente, sondern auch für wirtschaftliche Kühlung“, betont sie.
Moderne Klimaanlagen verfügen über Sensoren, die ihre Leistung automatisch an die Raumtemperatur anpassen und so den Stromverbrauch reduzieren. Wird die Leistung richtig gewählt und liegt die Außentemperatur unter 53 °C, arbeitet das Gerät zuverlässig und kühlt den Raum effektiv. Zusätzlich lässt sich die Effizienz unter extremen Bedingungen verbessern, etwa durch die Installation der Außeneinheit unter einem Dachvorsprung oder auf der weniger sonnenexponierten Gebäudeseite.
Angenehm kühle Räume schon bei der Rückkehr
Viele Bewohner sorgen sich, nach Urlaub oder längerer Abwesenheit in überhitzte Räume zurückzukehren. Moderne Klimaanlagen bieten hierfür eine praktische Lösung: NØRDIS Geräte lassen sich per WLAN fernsteuern. So kann das Haus bereits vor der Rückkehr gekühlt werden.
„Alle NØRDIS Modelle verfügen über eine Turbo-Funktion für besonders schnelles Abkühlen. Diese kann sowohl vor Ort als auch per Fernsteuerung aktiviert werden. Da das Gerät dabei mit hoher Leistung arbeitet und sich die Raumtemperatur rasch verändert, sollte man sich jedoch nicht direkt im kalten Luftstrom aufhalten“, erklärt sie.
Da die Auswahl an Klimaanlagen groß ist, empfiehlt sie, sich vor dem Kauf beraten zu lassen. Ein Fachberater oder Installateur hilft bei der Wahl des geeigneten Modells, der richtigen Leistung, zusätzlicher Funktionen und des optimalen Installationsorts.
„Oft gehen Kunden davon aus, dass ein einziges Innengerät ausreicht, um mehrere Räume zu kühlen. Theoretisch ist das möglich, in der Praxis werden die Räume jedoch meist nicht gleichmäßig temperiert. Daher empfehlen Fachleute häufig eine Lösung mit mehreren Innengeräten“, so die Spezialistin.
Ein Single-Split-System besteht aus einer Außen- und einer Inneneinheit und eignet sich in der Regel für einen Raum. Ein Multi-Split-System verfügt über eine Außeneinheit, an die mehrere Innengeräte angeschlossen werden können – ideal für Häuser oder Wohnungen mit zwei oder mehr zu kühlenden Räumen. Das moderne NØRDIS Multi-Split-System ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Inneneinheiten.
Ältere Klimaanlagen sollten ersetzt werden
Die Funktionen und Möglichkeiten von Klimaanlagen werden kontinuierlich weiterentwickelt. Geräte, die vor 10–15 Jahren installiert wurden, sind mit heutigen Modellen kaum vergleichbar. Zudem haben sich die EU-Vorschriften geändert: Seit 2016 sind Inverter-Klimaanlagen vorgeschrieben, die die früheren On-Off-Systeme ersetzt haben.
„Frühere Geräte arbeiteten stets mit maximaler Leistung, bis die gewünschte Temperatur erreicht war, schalteten sich dann ab und starteten erneut, sobald sich der Raum wieder erwärmte. Das führte zu hohem Stromverbrauch und schwankenden Temperaturen. Moderne Inverter-Klimaanlagen verfügen über bis zu sechs Lüfterstufen, passen ihre Leistung kontinuierlich an, verbrauchen weniger Strom, arbeiten leiser, halten die Temperatur konstant und haben eine längere Lebensdauer“, erklärt sie.
Auch beim Kältemittel gab es wichtige Veränderungen. Ältere On-Off-Systeme verwendeten die nicht umweltfreundlichen Kältemittel R22 oder R407C. Moderne Geräte nutzen R32, das umweltfreundlicher ist, ein geringeres Treibhauspotenzial aufweist und in geringerer Menge benötigt wird.
„Zudem wurde das Spektrum innovativer Funktionen erweitert: WLAN-Steuerung, Turbo-Modus, zugfreie Kühlung, intelligente Luftstromsteuerung und die I FEEL-Technologie. Ältere Klimaanlagen entsprechen weder aktuellen Standards noch den Erwartungen moderner Nutzer. Deshalb empfehlen wir, veraltete Geräte durch neue, energieeffizientere und umweltfreundlichere Modelle zu ersetzen“, fasst I. Pauliukaitienė zusammen.











